Die Orgel in St. Margareta
Obwohl es keinen Eintrag in den Kirchenbücher dazu gibt
, ist doch davon auszugehen, dass es bereits im 19. Jahrhundert in Stieldorf eine Orgel gab. Nach dem Kirchenneubau 1858 wurde sicherlich ein Instrument auf der Empore errichtet. Einen Hinweis dazu gibt eine
Signatur auf einer Pfeife, die man heute noch sehen kann. Sie lautet: "1885 J. Kröger". Ob der Orgelbauer oder der Pfeifenmacher sich damit verewigt hat, ist aber nicht zu klären.
Der erste Eintrag im Handbuch des Erzbistums stammt aus dem Jahr 1933, in dem erwogen wird, wegen des schlechten Zustandes der Orgel ein neues Instrument zu bauen. Im Jahre 1935 wurde dann
auch eine neue Orgel von der Firma H.J. Köpp aus Grevenbroich erbaut. Ein Instrument mit 2 Manualen, 22 klingenden Register und seitlich eingebauten Spieltisch. Einige Pfeifen der alten Orgel wurden vom
Orgelbauer auch im neuen Instrument verwendet.
Nach Ende des 2. Weltkriegs befand sich die Orgel in einem sehr schlechten Zustand und versagte immer wieder ihren Dienst in den Gottesdiensten. Nach unzähligen Reparaturen entschloss sich 1970
die Pfarrgemeinde zu einem Orgelneubau. Die beauftragte Orgelbaufirma M. Kreienbrink aus Osnabrück übernahm nicht nur den größten Teil des Pfeifenwerkes der Köpp-Orgel, sondern verwendete auch
wieder das Gehäusestück aus dem 19. Jh. als Prospektoberteil.
Ca. 20 Jahre später musste sich die Orgel nochmals einer umfangreichen Reparatur- und Restaurationsarbeit unterziehen, die die Orgelbaufirma J. Weimbs aus Hellenthal durchführte. Die
Disposition der heutigen Orgel mit Kegelladen, elektr. Traktur, 2 Manualen und 23 klingenden Register lautet:
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